Medienproduktion

Kategorie Medienproduktion

Content

Dies bezeichnet den Inhalt der über ein Medium verbreitet wird. Content ist ein Anglizismus der mit den Neuen Medien Einzug in den deutschen Sprachraum genommen hat. Wobei sich die heutige Bedeutung bei der Benutzung nicht nur auf das Internet beschränkt sondern auch alle anderen klassischen Medien einbezieht.

Content-Management-System (CMS)

Ein CMS ist quasi ein Inhaltsverwaltungssystem. Es ermöglicht die Erstellung und Bearbeitung von Informationen durch einen oder mehrere Benutzer. Ein CMS organisiert die Inhalte. Autoren können die Anwendungen ohne Programmierkenntnisse nutzen. Im Medienbereich wird das Content-Management-System als Redaktionssystem bezeichnet.

Internet das "Neue Medium"

Das Internet kann als elektronischer Verbund von Rechnernetztwerken verstanden werden. Ziel dieses Netzwerks ist es, Verbindungen zwischen einzelnen Computern herzustellen und Daten auszutauschen. Die verbindenden Internet-Rechner werden als Server bezeichnet und tauschen sich über technisch normierte Internetprotokolle aus. Der wohl bekannteste Dienst des Internet ist das World Wide Web (www). Aber auch E-Mail, Chats, Blogs, Foren, Telefonie, Social Media Anwendungen zählen zu den Internetdiensten. Das Internet liefert quasi die Infrastuktur für diese ganzen Dienste.

Gestaltung

Gestalten ist ein kreativer Schaffungsprozess, der im Kontext mit diesen Seiten, mit der Gestaltung und dem Design von Anzeigen, Webauftritten, Marken usw. zu verstehen ist. Die klassische Form des Marketing beschränkte sich fast ausschließlich auf die doch recht trockene Ausarbeitung von Marketingzielen, Marktforschungen etc. Spätestens nach der Konzepterstellung und Ablauforganisation folgte anhand eines Briefings die gestalterische Weitergabe der Marketing-Maßnahme an einen Grafiker bzw. eine Werbeagentur. Diese Struktur wird jedoch immer weiter aufgebrochen.

Bildauswahl und Bildrecherche

Bringen Sie Ihr Unternehmen, Ihre Dienstleistung, das Produkt ins rechte Bild. Bilder sollen den potenziellen Kunden emotional einfangen oder ein Produkt versinnbildlichen. Bilder erklären, bewegen und lockern Anzeigen, Webseiten, Plakate auf soweit sie denn richtig eingesetzt werden.

Redaktionelle Arbeiten

Die Redaktionelle Arbeiten umfassen alles von der Bildauswahl über das Texten bis hin zum Redigieren (überarbeiten).

Medienproduktioner

Diese Berufsbezeichnung kommt vom englischen "Productioner". Der Fachverband Medienproduktioner (f:mp.) definiert den Medienproduktioner wie folgt:
Der Medienproduktioner ist verantwortlich für die einwandfreie kaufmännische, qualitative und terminliche Abwicklung von Aufträgen. Diese dienen zum Transfer von Informationen durch Medien aller Art. Die Hauptaufgaben des Medienproduktioners sind: Beratung, Organisation, Vergabe von Aufträgen an Hersteller/Dienstleister, Koordination aller Beteiligten.

Standardisierung

... ist die Vereinheitlichung von Arbeitsabläufen, Verfahrensweisen, Prozessen, Grundlagen und anderem. Die Schaffung gemeinsamer Standards ist immer Ziel dieser Maßnahme und ist wichtiger Bestandteil der Ablauforganisation. Insbesondere die Standardisierung produktseitiger Texte (z.B. Reiseverläufe und Leistungsspalten), Erarbeitung von Bildstandards und Vorgaben sowie die Vereinfachung der Arbeitsabläufe von Prozessabläufen stehen im Fokus meiner aktuellen Tätigkeit.

Workflow-Management

Die Kopplung des Prozessmanagements mit der Automatisierung von Prozessen, wird als Workflow-Management bezeichnet. Es dient der Steigerung der Produktivität als auch Effizienz. Anhand computergestützter Systeme wird ein koordinierterer Arbeitsablauf von Geschäftsprozessen angestrebt. Grundlegende Einflussfaktoren ergeben sich auch aus der Aufbau- und Ablauforganisation.

Schnittstellenmanagement

Schnittstellen bezeichnen durch Arbeitsteilung entstandene Transferpunkte wie zwischen Funktionsbereichen, Sparten, Projekten, Personen oder auch Unternehmen. Man unterscheidet betriebsexterne und betriebsinterne Schnittstellen. Schnittstellenmanagement dient der Koordination der involvierten Ressorts, Abteilungen, Personen und Maschinen. Ziel ist die Zielabstimmung und die Vermeidung von Insellösungen. Es betreibt Konfliktmanagement, leistet übersetzeraufgaben und motiviert und schult Mitarbeiter.

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